Piercings richtig messen

Ein Piercing passt nur, wenn die Maße stimmen. Am einfachsten messen Sie Ihren vorhandenen Schmuck, am besten mit einer Schieblehre oder einem Lineal mit Millimeterskala. Auf diese vier Maße kommt es an:

1. Stabstärke

Die Stabstärke ist die Dicke des Stabs, der durch den Stichkanal geht. Sie wird in Millimetern oder in Gauge (G) angegeben. Gängig sind 0,8 mm (20G) bei feinen Nasensteckern, 1,2 mm (16G) bei vielen Ohr- und Lippenpiercings und 1,6 mm (14G) bei Bauchnabel-, Brustwarzen- und Zungenpiercings. Wählen Sie dieselbe Stärke wie Ihr bisheriger Schmuck.

2. Stablänge

Bei geraden Stäben messen Sie die Länge zwischen den beiden Kugeln. Bei gebogenen Stäben, den Bananen, messen Sie innen entlang des Stabs, ohne das Gewinde. Bei Nasensteckern zählt die Länge vom Aufsatz bis zur Biegung.

3. Kugelgröße

Der Durchmesser der Kugel bestimmt, wie auffällig das Piercing wirkt. Wechselkugeln müssen außerdem zum Gewinde des Stabs passen.

4. Innendurchmesser bei Ringen und Schilden

Bei Ringen, Clickern und Brustwarzenschilden messen Sie den Innendurchmesser, also den freien Raum innerhalb des Rings.

Bei frisch gestochenen Piercings lassen Sie sich bitte von Ihrem Piercer beraten, wann und womit Sie den Schmuck wechseln dürfen. Passenden Schmuck finden Sie in unserer Kategorie Piercings, zum Beispiel unter Nasenpiercing oder Bauchnabelpiercing.